Der perfekte Auftakt: Fünf Gourmet-Hotspots für Design-Liebhaber in Wien
Ein glanzvoller Auftritt startet oft schon lange vor dem ersten Walzer. In Wien ist es eine liebgewonnene Tradition, sich bereits vor dem Ballbesuch kulinarisch einzustimmen. Die folgenden Adressen beweisen, dass wahre Ästhetik nicht erst auf dem Tanzparkett beginnt.

Dass das Auge mit isst, ist in diesen Häusern weit mehr als eine Redewendung! Wenn die Stadt sich in Schale wirft, bieten diese Adressen den idealen Rahmen für glanzvolle Momente. Das Beste daran: Man muss nicht auf die Ballsaison warten, um diese Lokale zu besuchen. Sie sind das ganze Jahr über ein echter Hingucker für alle, die Architektur und schönes Interior lieben.
Das Steirereck beispielsweise ist eine echte Institution. Doch neben der erstklassigen Küche ist es vor allem das Gebäude, das beeindruckt. Das Architekturbüro PPAG architects hat hier ein Konzept umgesetzt, das das Restaurant zum Teil des Stadtparks macht.
Durch die fingerartig verzweigten Pavillons und die großen Hebefenster fühlt man sich beim Essen fast wie im Freien. Die Außenfassade aus reflektierendem Metall und das helle Holz im Innenraum wirken modern und einladend zugleich. Hier verschmelzen Design und Natur zu einer Einheit, die jeden Besuch – ob vor dem Ball oder an einem ganz normalen Abend – besonders macht.

Glasswing: Wo Design auf Geschichte trifft
An der Wiener Ringstraße, im Hotel The Amauris Vienna, findet man das Restaurant Glasswing. In den Räumen eines ehemaligen Palais haben HOPPE+PARTNER und OCD arhitekti ein Interieur geschaffen, das puren Luxus ausstrahlt, ohne dabei schwer zu wirken.
Ein besonderes Highlight ist die hoteleigene Kunstsammlung mit Werken von Künstlern wie Carl Moll, die im Restaurant ausgestellt sind. Küchenchef Alexandru Simon legt großen Wert darauf, dass seine Gerichte optisch zur eleganten Umgebung passen. Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtbild aus Architektur, Kunst und Kulinarik. Es ist der perfekte Ort für alle, die Design in einem exklusiven, historischen Rahmen schätzen.
Salonplafond im MAK – Design trifft Wiener Wirtshauskultur
Ein All-Day-Konzept im Herzen des Museums für angewandte Kunst: Der Salonplafond kombiniert stilvolles Design mit gehobener Gemütlichkeit. Architekt Michael Embacher schuf ein Ambiente, das an den klassischen Wiener Wirtshausstil erinnert – mit historischen Möbeln von Oswald Haerdtl und Stoffen von Josef Frank. Die Küche setzt auf hochwertige, nachhaltig verarbeitete Produkte, während das großzügige Deckendesign für eine prachtvolle, aber zugleich entspannte Atmosphäre sorgt. Perfekt für Frühstück, Lunch oder elegante Drinks und Dinner am Abend.
The Bank Brasserie & Bar: Speisen in historischer Kulisse
Marmorwände und extrem hohe Decken: Das The Bank Brasserie & Bar ist allein wegen seiner Architektur einen Besuch wert. Das Restaurant befindet sich im ehemaligen Kassensaal einer Bank und verbindet historische Details mit modernem Chic. Für das stilvolle Konzept war das Architekturbüro The Gallery verantwortlich.
Besonders beeindruckend ist die kunstvolle Beleuchtung, die den riesigen Raum am Abend perfekt in Szene setzt. Trotz der imposanten Größe wirkt die Atmosphäre durch die geschickte Aufteilung edel und gemütlich zugleich. Ein Ort, der Geschichte und modernes Design perfekt kombiniert.
Doubek – Feuerküche trifft Minimalismus
Ein Geheimtipp für Liebhaber des Reduzierten ist das Doubek im 8. Bezirk. Das Fine-Dining-Restaurant beeindruckt mit einer offenen Feuerküche, die als bühnenhafte Inszenierung fungiert. Reduziertes Design mit Schwarzmetall, geräucherter Eiche und Lehmputz schafft eine puristische Atmosphäre, in der jedes Detail sorgfältig komponiert ist. Raumhohe Lichtpaneele und gezielte Beleuchtung verstärken die dramatische Wirkung des kulinarischen Erlebnisses. Das Creative Lead für das Design lag bei Studio Riebenbauer x Parterre.
© Doubek/ Julius Hirtzberger; beigestellt


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