Roxy und Juicy Couture bringen die Popkultur der frühen 2000er zurück

Y2K bleibt auch 2026 eines der bestimmenden Modethemen und Roxy und Juicy Couture liefern jetzt die passende Sommerkollektion dazu. Die beiden Kult-Marken setzen auf Beach-Glamour und nostalgische Celebrity-Vibes.

Von Yasmin El Mohandes

Roxy und Juicy Couture holen die Ästhetik der frühen 2000er zurück und zwar mit erstaunlich wenig Ironie. Die beiden Marken bringen eine limitierte Capsule Collection heraus, die aussieht, als hätte man einen kompletten Y2K-Sommerurlaub aus alten Paparazzi-Fotos, MTV-Strandmomenten und pinkfarbenen Klapphandys zusammengesetzt. Die 25-teilige Kollektion umfasst Bikinis, Boardshorts, Rash Guards, Trainingsanzüge, Bucket Hats und Plateau-Flip-Flops in Sorbetfarben wie Erdbeerrosa, Mintgrün und Kokosweiß. Überall finden sich die ikonischen Logos beider Marken, mal auf dem Rücken, mal in Herzform platziert. Subtil ist hier erwartungsgemäß nichts, aber genau das ist natürlich der Punkt.

Interessant ist dabei vor allem, wie konsequent die Zusammenarbeit auf kollektive Modeerinnerungen setzt. Anfang der 2000er gehörten Roxy-Bikinis und Juicy-Trainingsanzüge schließlich praktisch zur offiziellen Uniform einer ganzen Popkultur-Generation. Britney Spears, Paris Hilton oder frühe Reality-TV-Ästhetik schweben entsprechend ziemlich sichtbar über der gesamten Kollektion.

Dass Y2K weiterhin funktioniert, überrascht inzwischen kaum noch. Spannender ist eher, dass sich der Trend langsam vom ironischen TikTok-Revival zu einer echten Lifestyle-Ästhetik entwickelt hat. Statt futuristischem Cyber-Y2K geht es jetzt stärker um Nostalgie, Beach Culture und diese sehr spezifische Vorstellung von frühem 2000er-Glamour, die gleichzeitig maximal übertrieben und erstaunlich unkompliziert wirkte.

Roxy bringt dabei den Surf- und Beach-Aspekt ein, Juicy Couture die ikonische Velours-Ästhetik, für die die Marke bis heute bekannt ist. Besonders die French-Terry-Pieces und Mikro-Boardshorts wirken wie direkte Repliken jener Zeit, in der Celebrity-Paparazzi-Fotos noch den Ton für komplette Modetrends angaben. Diese Kollektion will nicht modern wirken. Sie will aussehen wie 2004 am Strand von Malibu. Genau deshalb dürfte sie ziemlich gut funktionieren.

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