Ein Refugium hinter der Staatsoper
Historische Architektur, britisches Design und ein neu gestalteter Schanigarten: Das Boutiquehotel Zur Wiener Staatsoper zeigt, wie entspannt der Sommer mitten in der Wiener Innenstadt sein kann.

Die von Nina Campbell gestalteten Suiten bewahren den Charakter des Gründerzeithauses und schaffen zugleich eine wohnliche, zeitlose Atmosphäre.
Manchmal genügt ein Schritt von der Kärntner Straße in die Krugerstraße, und der Trubel der Innenstadt bleibt plötzlich draußen. Hier empfängt das Hotel Zur Wiener Staatsoper seit März 2024 Gäste aus aller Welt. Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Gustav Mahler oder Enrico Caruso: sie alle gingen hier einst ein und aus. Heute erzählt das Haus seine Geschichte neu. Nach einer umfassenden Revitalisierung präsentiert sich das historische Gründerzeithaus als Boutiquehotel. Internationale Gäste wohnen in zwölf Zimmern und Suiten sowie einem zweistöckigen Penthouse mit Blick über die Dächer Wiens bis zum Stephansdom. Auf jeder Etage befinden sich lediglich ein Zimmer und eine Suite, ein Konzept, das den persönlichen Charakter des Hauses unterstreicht und eine ruhige, private Atmosphäre schafft.
Für die Neugestaltung wurde die britische Interior-Designerin Nina Campbell nach Wien geholt. Die Londonerin begann ihre Laufbahn bereits mit 19 Jahren bei der renommierten Designfirma Sybil Colefax & John Fowler und gründete wenig später ihr eigenes Studio. Seither gestaltet sie Wohnhäuser, Hotels und exklusive Residenzen auf der ganzen Welt. Ihre Entwürfe folgen der Überzeugung, dass Räume die Persönlichkeit ihrer Bewohner widerspiegeln sollen. Im Hotel Zur Wiener Staatsoper übersetzt Campbell diese Haltung in ein zeitloses Interieur: Das historische Gründerzeithaus bleibt in seinem Charakter erkennbar, während klassische Eleganz und moderner Wohnkomfort eine harmonische Verbindung eingehen.


Die Zimmer und Suiten tragen die Namen berühmter Komponisten wie Mahler, Strauss, Mozart oder Tschaikowski, die mit dem Haus in Verbindung gebracht werden. Im Erdgeschoss lädt der Frühstücksraum „Schmuckstückchen“ zum Verweilen ein. In den Sommermonaten erweitert der neu gestaltete Schanigarten das Boutiquehotel um einen kleinen Rückzugsort im Freien. Gerade an heißen Tagen beginnt der Morgen hier angenehm ruhig mit einer Wiener Melange oder einem Frühstück fernab des Trubels der Kärntner Straße. Am Abend wird der Schanigarten zum entspannten Treffpunkt für ein Glas Wein mitten im Herzen der Stadt.




So wohnlich das Interieur, so persönlich ist auch die Philosophie des Hauses. Hoteldirektorin Victoria Klinkhammer setzt gemeinsam mit ihrem Team auf persönlichen Austausch, individuellen Service und kleine Aufmerksamkeiten. Nach Stationen in London, Kanada und Dubai bringt sie internationale Erfahrung in das Boutiquehotel ein. Das Hotel versteht sich als Hideaway mitten in der Stadt, ein Ort der Ruhe zwischen Staatsoper und Stephansplatz, der nicht nur Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch Wien ist, sondern selbst entdeckt werden möchte.
Fotos: Boutiquehotel Zur Wiener Staatsoper
