Prada stärkt sein Beauty-Geschäft
Eine Premiere kommt selten allein. Bella Hadid wird das erste Beauty-Gesicht von Prada. Gleichzeitig bringt die Marke mit Prada Touch ihr erstes Rouge.

Foto: Prada
Luxus hatte lange die Angewohnheit, kompliziert zu sein. Viele Schritte, viele Produkte, viele Regeln. Prada probiert jetzt das Gegenteil: weniger Aufwand, mehr Leichtigkeit. Der Einstieg ist bewusst prominent. Bella Hadid wird zur ersten globalen Beauty-Botschafterin der Marke. Ein großes Wort für eine Rolle, die hier erstaunlich bodennah erzählt wird. Hadid spricht nicht von Perfektion, sondern von Lernkurven. Von Momenten, in denen Make-up einfach nicht funktioniert hat.

Bella Hadid wird das erste Gesicht von Prada Beauty. Foto: Prada
Weniger ist die neue Attitüde
Genau da setzt Prada Touch an. Ein Produkt für Leute, die keine Lust haben, sich zu verkomplizieren. Creme, die sich fast von selbst verteilt, ein Finish, das weich bleibt, das laut Prada bis zu 12 Stunden durchhält. Und vor allem: die Freiheit, es überall zu benutzen. Das Design spielt dabei eine eigene Rolle. Kleine Dreiecke, stapelbar, fast wie Spielzeug für Erwachsene. Man kann sie sammeln, kombinieren, einpacken. Ein bisschen System, aber ohne Zwang. Hadid beschreibt das Ganze als befreiend. Nicht viel brauchen, um sich gut zu fühlen. Ein Satz, der in der Beauty-Industrie fast schon querliegt. Dort ging es lange eher um mehr, mehr, mehr.
Prada Beauty: Luxus, der nicht erklärt werden muss
Die acht Farben passen zu dieser Idee. Keine Extreme, sondern Nuancen, die sich anpassen. Ihr Favorit Caffe ist so ein Ton, der alles ein bisschen besser aussehen lässt, ohne sich aufzudrängen. Im Hintergrund steht mit L'Oréal der globale Beauty-Partner.
Vielleicht ist das die neue Richtung: Luxus, der nicht erklärt werden muss. Sondern einfach in der Tasche liegt und seinen Job macht. Bella Hadid greift rein, trägt es auf, und geht weiter. Genau so ist es gedacht.












