Zwischen Laptop und Liegestuhl: Die „La Casetta Garden Lounge“ im 25hours Hotel Florenz

Das neue All-Day-Hideaway liegt mitten im Herzen der Stadt. Arbeiten, Entspannen und Zusammensein gehen hier fließend ineinander über. Ein Ort für flexible Routinen.

Von Alexander Pfeffer
Stilvolle Lobby mit blauen Sofas und Gewölbedecke im 25hours Hotel Florenz.

Die großzügige Lobby des 25hours Hotel Florenz in auffälligen Blautönen. Foto: Dario Garofalo

Im 25hours Hotel Piazza San Paolino in Florenz passiert gerade etwas, das man hier so nicht unbedingt erwartet. Mitten in der Stadt, im Garten des Hotels, liegt die „La Casetta Garden Lounge“ – ein Ort, der sich schwer einordnen lässt. Kein klassischer Hotelbereich, kein typisches Café, eher eine Mischung aus Gartenhaus, Wohnzimmer und Arbeitsplatz unter freiem Himmel. Die Fläche ist rund 200 Quadratmeter groß, mit Terrasse, Grillbereich und Pool. Morgens sitzen hier Leute mit Laptop und Kaffee, andere lesen oder machen einfach gar nichts. Es ist ruhig, obwohl man eigentlich mitten in Florenz ist. Später am Tag wird es etwas lebendiger, aber nie laut.

Die „La Casetta Garden Lounge“ verbindet Coworking mit italienischer Gastlichkeit

Dass es so einen Ort hier jetzt gibt, kommt nicht ganz zufällig. „Bei unseren Gästen haben wir einen erhöhten Bedarf nach Rückzugsorten festgestellt. Florenz ist zwar keine typische Konferenzstadt, aber der Wunsch nach kreativen Workspaces wächst auch hier“, sagt Bart Spoorenberg, General Manager des Hauses.

Companion Bar im 25hours Hotel Florenz

Die Companion Bar – Foto: Dario Garofalo

Cinema Paradiso Lounge im 25hours Hotel Florenz

Die Cinema-Paradiso-Lounge – Foto: Dario Garafalo

Design-Lobby im 25hours Hotel Florenz

Lobby – Foto: Dario Garofalo

Rotes Designzimmer im 25hours Hotel Florenz

Zimmer „Rosso“ – Foto: Dario Garofalo

Außenbereich mit Pool und Garten der La Casetta Garden Lounge in Florenz.

Die La Casetta Garden Lounge bietet einen ruhigen Gartenbereich mit Pool mitten im Zentrum von Florenz. Foto: Dario Garofalo

Entstanden ist die Casetta nach einem zweimonatigen Umbau. Früher konnte man sie nur exklusiv buchen, jetzt ist sie offen für Hotelgäste und auch für Leute von draußen. Allerdings begrenzt: maximal 30 Personen am Tag. Der Tagespass kostet 30 Euro und kann online oder direkt im Hotel gekauft werden. Es gibt eine kleine Coworking-Ecke mit etwa 20 Plätzen, aber auch bewusst analoge Dinge wie Schach oder Backgammon. Der Tagesablauf ergibt sich ziemlich entspannt. Morgens gibt es Gebäck, Crostata, Obst und italienischen Kaffee. Ab Mittag folgen Focaccia, Gemüse mit Dips und leichte Salate. Am späten Nachmittag, zwischen fünf und sieben, kommen Pinsa, kleine Snacks und Tapas dazu, dazu Wein, Bier und Spritz. Alles ist im Preis inbegriffen, man bleibt einfach sitzen. Gestaltet wurde die Casetta von der Mailänder Designerin Paola Navone, die auch für das gesamte Design des Hotels verantwortlich ist. Der Raum ist an ihr eigenes Zuhause angelehnt, und genau so fühlt es sich auch an: nicht overdesignt, sondern eher persönlich.

Das Hotel selbst gibt es seit 2021, hat 170 Zimmer und liegt im Viertel Santa Maria Novella. Neben der Casetta gibt es ein kleines Kino, Spa und Fitnessbereich sowie einen begrünten Innenhof. Im Restaurant kocht Dario Cecchini, dazu kommen eine Bar für den Aperitivo und ein kleines Alimentari für Snacks und Dinge zum Mitnehmen.

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