Patek Philippe setzt auf Farbe und Karat

Sechs neue Modelle, ein Quarzwerk und jede Menge Edelsteine. Patek Philippe gibt der „Gondolo“ einen neuen Auftritt und verabschiedet sich dabei von alten Vorstellungen.

Eine Uhr, die nichts anderes tut, als Stunden und Minuten anzuzeigen. Dafür aber mit 687 Diamanten besetzt ist. Patek Philippe hat bei der neuen „Gondolo Ladies First“ die Prioritäten neu verteilt. Sechs Modelle zeigen, wie sich die Genfer Manufaktur die Zukunft ihrer Damenuhren vorstellt. Es ist eine bemerkenswerte Entscheidung für ein Haus, das seinen Ruf vor allem der mechanischen Uhrmacherei verdankt. Alle sechs Neuheiten werden von einem Quarzwerk angetrieben. Das E15 ist gerade einmal 1,8 Millimeter hoch und hält das Gehäuse entsprechend flach. Eine Batterie versorgt die Uhr etwa drei Jahre lang. Komplizierte Anzeigen sucht man vergeblich. Stunden und Minuten genügen.

Damit verabschiedet sich Patek Philippe allerdings nicht von seinem Anspruch an die Uhrmacherei. Auch das Quarzwerk wird in der Manufaktur gefertigt und veredelt. Nur liegt der Schwerpunkt diesmal woanders: auf der Gestaltung, den Materialien und dem Edelsteinbesatz.

Die Entscheidung ist auch deshalb interessant, weil die Vorgängerin einen ganz anderen Weg eingeschlagen hatte. 2009 präsentierte Patek Philippe die „Ladies First Chronograph“. Erstmals verbaute die Manufaktur ihr neu entwickeltes Handaufzugschronographenwerk CH 29-535 PS in einer eigens für Frauen konzipierten Uhr. Die Mechanik stand damals ausdrücklich im Vordergrund. Nun, 17 Jahre später, kehrt der Name zurück, allerdings mit einem deutlich anderen Verständnis von Damenuhren.

Als gestalterische Grundlage dient die „Gondolo“. Ihre Geschichte reicht bis 1902 zurück, als Patek Philippe für den brasilianischen Händler Gondolo & Labouriau die „Chronometro Gondolo“ entwickelte. Die Kollektion wurde 1993 wiederbelebt und orientierte sich an den geometrischen Formen des Art déco. Das neue Modell greift diese Tradition mit einem kissenförmigen Gehäuse aus 18-karätigem Gold auf. Es misst 31 mal 34,8 Millimeter und ist nur 8,03 Millimeter hoch. Bewegliche Bandanstöße sollen dafür sorgen, dass sich die Uhr dem Handgelenk besser anpasst. Bei drei Ausführungen bleibt der Edelsteinbesatz auf die Lünette beschränkt. Jeweils 108 Diamanten rahmen die opalinen Zifferblätter mit eingeprägtem Wellenmuster. Dazu kommen unterschiedliche Farbkombinationen: Blau-Grau mit Weißgold, Kastanienbraun mit Roségold sowie Silber mit einer Kombination aus Weiß- und Roségold. Besonders ungewöhnlich ist die Variante mit blau-grauem Zifferblatt und einem Kalbslederband im Denim-Look.

Die übrigen drei Modelle machen aus der „Gondolo“ ein Schmuckstück, das kaum noch versucht, sich zurückzunehmen. Auf Zifferblatt, Gehäuse, Bandanstößen und Schließe verteilen sich insgesamt 687 Brillanten mit 3,11 Karat. Dazu kommen zwölf farbige Edelsteine als Stundenmarkierungen: blaue Topase, grüne Tsavorite oder violette Amethyste. Die Farben setzen sich jeweils in den Zeigern und Armbändern fort.

Fotos © Patek Philippe

Newsletter Anmeldung

* Angaben erforderlich

Erlaubnis zum Newsletter-Versand

DIVA wird die Information, die Sie in diesem Formular angeben, dazu verwenden, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und Ihnen Neuigkeiten zu übermitteln.

Indem Sie unten auf „Abonnieren“ klicken, bestätigen Sie, dass Ihre Informationen zur Verarbeitung an unseren Newsletter Partner übermittelt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.