Die Wurzel des Erfolgs
Was Haaranalyse, Kopfhautpflege und die richtige Routine miteinander zu tun haben, erklärt Onni-Gründerin Stefanie Wirnshofer.

DIVA: Sie haben inzwischen mehr als 10.000 Haaranalysen gemacht. Was verrät Ihnen ein Haar auf den ersten Blick?
Stefanie Wirnshofer: Haare- beziehungsweise die Haarwurzel sind für mich wie ein Blick in Körper, Geist und Seele. An der Wurzel können wir zunächst erkennen, ob beispielsweise Verspannungen im Körper oder Kieferbereich bestehen; wir bekommen außerdem Hinweise darauf, wie es um die mentale Verfassung der Person steht. Stressmomente lassen sich sogar zeitlich einordnen. Auch die Nährstoffversorgung und die allgemeine Vitalität können sich im Haar widerspiegeln. All diese Beobachtungen ergeben zusammen mit den persönlichen Erfahrungen der Kundinnen oft ein erstaunlich stimmiges Gesamtbild. Gerade bei Haarausfall kann uns das dabei helfen, mögliche Einflussfaktoren genauer zu betrachten und bestehende Haarpflegerituale gezielt zu optimieren.
DIVA: Was sehen Sie bei einer Haaranalyse immer wieder, obwohl die Betroffenen selbst davon gar nichts bemerken?
SW: Oft ist es gar keine völlig neue Erkenntnis, sondern vielmehr eine Bestätigung der eigenen Wahrnehmung. Viele Menschen sind jedoch erstaunt darüber, wie sehr auch kleine, scheinbar unbedeutende Dauerbelastungen oder negative Ereignisse das persönliche Wohlbefinden beeinflussen können – und dass sich solche Phasen mitunter auch in der Haargesundheit widerspiegeln.
DIVA: Kann man einem Haar ansehen, dass es eigentlich sehr gut gepflegt wird, die verwendeten Produkte aber nicht zu ihm passen?
SW: Gut gepflegtes Haar ist erst einmal gut gepflegtes Haar, zumindest scheinbar. Wir schauen bei Onni aber genauer hin: Ist dieser Zustand auch langfristig gut für Haar und Kopfhaut? Silikone und andere Filmbildner können sich beispielsweise auf Haar und Kopfhaut ablagern und einen Build-up-Effekt erzeugen – das Haar wird nach und nach schwerer, verliert an Griffigkeit und Volumen und lässt sich irgendwann immer schlechter stylen. Gleichzeitig schauen wir sehr genau auf die Inhaltsstoffe, und darauf, was langfristig zu Haar und Kopfhaut passt. Für mich ist Haargesundheit immer ein Zusammenspiel aus äußeren und inneren Faktoren – deshalb muss man auch beides betrachten.

DIVA: Was hat Ihnen bei der klassischen Haarpflege gefehlt, als Sie Onni gegründet haben?
SW: Aufgrund meiner eigenen Leidensgeschichte habe ich mich irgendwann sehr intensiv mit Haarpflege beschäftigt. Ich litt jahrelang unter einer gereizten Kopfhaut und starkem Haarverlust. Ich suchte Produkte, deren Inhaltsstoffe für mich unbedenklich waren und die gleichzeitig wirklich etwas für mein Haar und meine Kopfhaut tun konnten. Ich wollte nachhaltige, hochwertige Produkte, die Haar und Kopfhaut pflegen und trotzdem eine spürbare Wirkung haben. Als ich mich zum ersten Mal intensiv mit den Inhaltsstoffen klassischer Kosmetikprodukte beschäftigte, war ich teilweise wirklich erschrocken. Gleichzeitig stellte ich fest, dass mir bei vielen Naturprodukten zwar der Ansatz gefiel, aber die gewünschte Performance fehlte. Also wollte ich beides miteinander verbinden: hochwertige, möglichst natürliche Inhaltsstoffe und eine Pflege, bei der man einen echten Unterschied spürt. Genau daraus ist Onni entstanden.
DIVA: Sie selbst haben erlebt, dass Extensions bei Ihnen zu starkem Haarverlust geführt haben. Was haben Sie daraus über den richtigen Umgang mit Extensions gelernt?
SW: Grundsätzlich finde ich Extensions, Tapes, Tressen et cetera eine großartige Erfindung, weil sie das Selbstwertgefühl enorm verbessern können. Wenn man sich schön und wohl mit seinen Haaren fühlt, kann das einen großen Unterschied für das Wohlbefinden machen. Entscheidend ist aber, solche Hilfsmittel richtig einzusetzen und das Eigenhaar dabei möglichst wenig zu belasten. Das gehört für mich ausschließlich in Profi-Hände! Wir haben viele Kundinnen mit Extensions, die ihr Eigenhaar parallel sehr konsequent pflegen und täglich unser „Onni Serum“ verwenden – einige berichten, dass ihr eigenes Haar dadurch mit der Zeit wieder kräftiger und voller geworden ist und sie irgendwann sogar weniger oder gar kein Fremdhaar mehr benötigt haben.


DIVA: Was ist bei Onni anders als bei anderen Produkten und wie wenden Sie Onni an?
SW: Onni verbindet hochwertige natürliche Inhaltsstoffe mit wissenschaftlicher Expertise. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Längen, sondern ganz bewusst auf die Kopfhaut und die Haarwurzel. Denn für mich gilt: Wenn du eine schöne Blume möchtest, brauchst du ein gesundes Beet. Das Herzstück unserer Pflege ist deshalb das „Onni Serum“, das täglich direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Viele unserer Kundinnen berichten wie gesagt bei konsequenter Anwendung von weniger Haarausfall und voller und kräftiger wirkendem Haar. Auch bei Themen wie schnell fettender, trockener oder irritierter Kopfhaut bekommen wir sehr positives Feedback. Onni funktioniert dabei als Systempflege. Ein echter Gamechanger ist für viele unsere Maske: Sie wird bereits vor der Haarwäsche ins trockene Haar gegeben und kann dort in Ruhe einwirken; danach folgen Shampoo und Conditioner. Und ja: Auch unser Conditioner darf auf die Kopfhaut – ohne das Haar unnötig zu beschweren. Unsere Kundinnen haben für das Ergebnis sogar einen eigenen Begriff geprägt: den „Onni-Effekt“. Sie beschreiben damit weniger Haarverlust, voller wirkendes Haar und vor allem eine ausgeglichenere Kopfhaut sowie Haare, die weniger schnell nachfetten. Ich verspreche kein Rapunzelhaar – aber ich bin überzeugt, dass die richtige, konsequente Pflege mit Onni dabei helfen kann, das Bestmögliche aus dem eigenen Haar herauszuholen.
© Fotos: Onni
